Wir sind in einer Zeit angekommen, in welcher wir auf individueller Ebene umdenken müssen. Wir können uns nicht mehr hinter der Familie, der Kirche, der Firma oder dem Staat verstecken und diesem die Verantwortung für uns, und unsere Probleme übertragen. Auch wenn wir dies gewohnt sind, gehört dieses Verhalten der Vergangenheit an. Anstatt Verantwortung und Sicherheit im Außen zu suchen, müssen wir nun ins bewusste Handeln kommen und Verantwortung für uns selbst und für die Welt übernehmen. Jeder selbst ist es, der jetzt «Verantwortung» auch für die Welt auf sich nehmen sollte. Jeder selbst werde ab sofort ein verantwortlicher Weltgestalter, auch wenn nur wenig Erfahrung da ist. In diesem Prozess wird der Mensch aber immer mehr lernen und sich entwickeln.
Eine wichtige Aufgabe liegt in der Befreiung des Denkens, insbesondere von den Medienmanipulationen! Eigene reale Beobachtungen werden die Grundlage des eigenständigen Denkens. Nur so können Informationen (auch alternative) auf Wahrheit und „Entwicklungsmöglichkeit“ für den Aufbau einer Welt, wo ein „menschliches“ Leben möglich ist, geprüft und genutzt werden.
Die Kontrolle und Veredelung der Gedanken, Gefühle und Willensimpulse sollen nicht zum Selbstzweck erarbeitet werden, sondern dazu, dass der Mensch sich besser und liebevoller für eine zukunftssichernde Welt einsetzen kann. Die wiederholten inneren Fragen nach den eigenen Aufgaben und wo werde ich gebraucht, werden den Menschen zu seiner «Berufung» führen. Dies steht im Gegensatz zu der gewohnten selbstbezogenen Suche im Außen, wie etwa nach dem Glücksjob, der zudem viel Geld einbringen soll. Ein arbeitsreiches inneres und äußeres Leben mit vielen Herausforderungen, aber entsprechend erfüllendem Leben steht vor dem Menschen.
Starke, an sich selbst arbeitende Individuen schließen sich zu einer Verantwortungs-Gemeinschaft zusammen, um einen zukunftsfähigen Arbeits- und Lebensort aufzubauen. Dieser Lebensort entwickelt sich immer mehr zu einer Oase, wo Menschen sich frei entwickeln und auf Augenhöhe ein lebenswertes Miteinander für viele Generationen erschaffen, in Verbindung mit Mensch, Tier und Natur.
Die Wirtschaft und das Geld haben dem Menschen zu dienen und nicht umgekehrt!
Nutzen wir die Begriffe „Freiheit, Recht und Wahrheit“ auf menschliche Weise.
„Freiheit“ ordnen wir dem Geistesleben zu und sehen kreative Bildung, Kunst, Spiritualität, Forschung, alternative medizinische Versorgung und unabhängigen Journalismus.
„Recht“ ordnen wir beim Rechtswesen zu. Wir stellen uns eine zukunftsfähige Gemeinschaft so vor, dass gemeinschaftliche Kernaufgaben zum Schutz und zur Gleichberechtigung der Bevölkerung dienen. Frieden wird gewahrt!
„Wahrheit“ ordnen wir zum Wirtschaftsleben. Wir stellen uns eine wahrhaftige und achtsame Wirtschaft vor, indem Produzenten, Dienstleister, Händler und Konsumenten einen fairen Interessensausgleich anstreben.
Ein grundlegendes Um-denken, Um-fühlen und Um-handeln ist notwendig, um das gesellschaftliche Leben in diesen drei Bereichen neu zu ordnen und zu heilen.
Der Lebensort KulturGut – Schloss Ober Neundorf und seine Menschen arbeiten an der Umsetzung dieser Themen.
Die landwirtschaftliche Urproduktion von Getreide, Gemüse, Obst und nachwachsenden Rohstoffen, wie Hanf und Holz ermöglicht in und um Schloss Ober Neundorf die Entwicklung von Handwerksbetrieben sowie einen ökologischer Baustoffhandel, der auch die „Zweitverwendung“ von Rohstoffen zum Handel mit vorsieht.
Ein Dienstleistungsbetrieb, wie unser SchlossCafé/Restaurant, eine Herberge, Bildungs- und Gesundheitszentrum für Kinder und Erwachsene, kommen schrittweise dazu. Viele Verantwortungsträger und Mitschaffende werden angezogen. Nicht nur ein Sozial-, sondern auch Wirtschaftsorganismus darf entstehen.
Der Aufbau des Lebensortes Schloss Ober Neundorf wird durch die „Pioniere“ Simone und Dietrich Kuhn, sowie Mia Hornemann und Florian Sauer zuständig für die Landwirtschaft geschaffen. Es werden jedoch noch weitere dazu kommen. Den Pionieren wird sicherlich einiges abverlangt, insbesondere Selbstdisziplin, Verbindlichkeit, Ehrlichkeit, Ordentlichkeit, wir nennen es auch gerne „ritterlicher Ehrenkodex“.
Innerhalb des Lebensortes Schloss Ober Neundorf sorgt jeder Mitschaffende für eine respektvolle, kulturelle Entwicklungsatmosphäre.
Es finden sich hierfür Menschen zusammen, die ernsthaft, ehrlich, achtsam, handlungsfähig und frei von asurischem Handeln, spirituell arbeiten, um noch ganz unbekannte Entwicklungsideen zu entdecken. Drogen sind tabu!
Technologie, Digitalisierung und die damit verbundene KI werden nur sehr bewusst und begrenzt eingesetzt.
Wir achten darauf, dass die Häuser, das Gelände physisch und atmosphärisch sauber gehalten wird und „Schönheit“ wieder sein darf. So lässt es sich friedvoller schaffen und leben.